Website-Relaunch planen: Ablauf, SEO-Checkliste und Kosten
Ein Website-Relaunch ersetzt deine bestehende Website durch eine neu geplante: neue Struktur, meist neues Design, oft ein neues CMS, manchmal eine neue Domain. Das größte Risiko steckt selten im Design. Es steckt in den URLs, Weiterleitungen und Inhalten, an denen heute deine Rankings und Anfragen hängen. Hier findest du den Ablauf in acht Phasen, die SEO-Punkte beim Relaunch und eine Checkliste zum Abhaken.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Website-Relaunch baut Struktur, Inhalte, Technik und Design neu auf. Ein Website-Redesign ändert vor allem die Optik, die URLs bleiben meist gleich.
- Der Ablauf hat acht Phasen: Analyse, Ziele, Konzept, Content-Migration, Design und Entwicklung, Testing, Go-live und Monitoring.
- Größtes SEO-Risiko sind fehlende Weiterleitungen. Jede alte URL mit Nachfolger braucht eine 301-Weiterleitung auf ihr inhaltliches Gegenstück, Sammelweiterleitungen auf die Startseite kann Google als Soft-404 werten.1
- Bei mittelgroßen Websites dauert es laut Google einige Wochen oder länger, bis die neuen URLs die alten in der Suche ersetzen.1
- Kostenanker: Eine 4-6-seitige WordPress-Website kostete in unserer Preisstudie im Median 2.800 € netto. Beim Relaunch kommen Analyse und Migration dazu.
Website-Relaunch oder Website-Redesign: der Unterschied
Definition: Website-Relaunch
Ein Website-Relaunch ist der geplante Neustart einer bestehenden Website: Struktur, Inhalte, Technik und Design werden neu aufgebaut und gehen zu einem Stichtag gemeinsam live. Ein Website-Redesign überarbeitet vor allem das Erscheinungsbild, Seitenstruktur und URLs bleiben weitgehend bestehen.
Die Grenze ist fließend. Sobald sich URLs ändern oder das CMS wechselt, hast du es mit einem Relaunch zu tun, auch wenn das Projekt intern „Redesign“ heißt. Ab diesem Punkt brauchst du einen Weiterleitungsplan.
| Kriterium | Website-Redesign | Website-Relaunch |
|---|---|---|
| Was sich ändert | Layout, Farben, Typografie, einzelne Module | Struktur, Inhalte, Technik und Design |
| URLs | bleiben meist gleich | ändern sich teilweise oder komplett |
| CMS und Hosting | bleiben | werden oft gewechselt |
| SEO-Risiko | gering, solange Inhalte erhalten bleiben | hoch ohne Weiterleitungsplan |
| Typischer Anlass | Optik wirkt veraltet, Inhalte und Technik tragen noch | Technik veraltet, Angebot geändert, Struktur gewachsen statt geplant |
Wann lohnt sich ein Website-Relaunch?
Ein Relaunch lohnt sich, wenn die Probleme in Struktur oder Technik liegen und sich mit Pflege am Bestand nicht mehr lösen lassen. Typische Anlässe:
- Veraltete Technik: CMS oder Theme bekommen keine Updates mehr, jede Erweiterung wird zum Risiko.
- Schwache mobile Darstellung: Die Website ist auf dem Smartphone schwer zu bedienen oder lädt langsam.
- Neues Angebot oder neue Zielgruppe: Die Website erzählt noch die alte Geschichte.
- Gewachsene Struktur: angebaute Unterseiten, doppelte Inhalte, Besucher finden die gesuchte Leistung nicht.
- Rebranding, Fusion oder Domainwechsel: Name, Marke oder Adresse ändern sich.
- Traffic ohne Anfragen: Dann liegt das Problem oft in der Nutzerführung, ein Fall für die Conversion-Optimierung.
Bevor du dich festlegst, kläre ehrlich, was an der jetzigen Website stört. Rückmeldungen von Kunden und Vertrieb, deine Google-Bewertungen und die Webanalyse zeigen die wichtigsten Schwächen. Wirkt nur die Optik veraltet, während Inhalte und Technik tragen, ist ein Redesign meist der günstigere Weg. Woran du eine gute Website erkennst, zeigt unser Beitrag Was macht eine gute Website aus?
Website-Relaunch planen: der Ablauf in acht Phasen
Die Reihenfolge ist wichtiger als das Tempo. Wer mit dem Design beginnt und die Bestandsaufnahme überspringt, merkt oft erst nach dem Go-live, welche Seiten fehlen.
1. Analyse und Bestandsaufnahme
Am Anfang steht die Frage, was die alte Website heute leistet. Google empfiehlt, mit den wichtigsten URLs zu beginnen, und nennt als Fundstellen Sitemaps, Serverprotokolle, Analysesoftware und die Linkberichte der Search Console.1 In die Bestandsaufnahme gehören:
- alle URLs aus CMS, XML-Sitemap und einem Crawl der Website
- Besuche, Anfragen und Verkäufe je Seite aus deiner Webanalyse
- Suchanfragen, Klicks und Positionen je URL aus der Search Console
- Seiten mit externen Links, die du per Backlink-Analyse findest
- Bilder und PDFs mit eigenen Zugriffen
Daraus entsteht das Content-Inventar. Jede Seite bekommt eine Entscheidung: bleibt, wird überarbeitet, wird mit anderen zusammengeführt oder fällt weg.
2. Ziele und KPIs festlegen
Formuliere Ziele nach der SMART-Regel: spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert. Genauso wichtig ist die Ausgangsmessung. Halte Besucher, Anfragen, organische Klicks und Ladezeiten der alten Website fest, bevor sich etwas ändert, sonst fehlt dir später der Vorher-Nachher-Vergleich.
3. Konzept und Informationsarchitektur
Jetzt entsteht der neue Seitenbaum mit Navigation und URL-Struktur. Jede URL, die du unverändert übernimmst, braucht keine Weiterleitung. Wireframes zeigen früh, ob die Nutzerführung funktioniert, und du legst fest, für welche Suchbegriffe welche Seite ranken soll.
4. Content-Migration
Texte, die ranken oder Anfragen bringen, überarbeitest du vorsichtig und behältst Kernaussagen, Überschriften und Suchbegriffe bei. Schwache oder doppelte Seiten führst du zusammen.
Vergiss die Dateien nicht. Google rät, auch Bilder und Downloads wie PDF-Dokumente zu übertragen, weil sie über die Suche oder Links bereits Traffic bringen können.1 Title-Tags und Meta-Descriptions gehören ebenfalls in die Migrationstabelle.
5. Design und Entwicklung
Entwickelt wird auf einer Staging-Umgebung, also einer nicht öffentlichen Kopie der neuen Website. Schütze sie mit einem Passwort: Laut Google verhindert ein Passwortschutz, dass Inhalte in der Google-Suche erscheinen.2 Gestalte zuerst für das Smartphone und lege früh Ziele für die Ladezeit fest.
Nimm große Änderungen nacheinander vor. Sollen Domain, CMS und Layout wechseln, empfiehlt Google, zuerst die Domain umzuziehen und danach das Layout zu ändern.1 So erkennst du bei Problemen leichter die Ursache.
6. Testing
Vor dem Go-live testest du alles, was Besucher und Suchmaschinen betrifft:
- Weiterleitungen: jede alte URL aus dem Inventar aufrufen, Statuscode und Ziel prüfen. Für große Mengen nennt Google Skripte oder Befehlszeilentools.1
- Formulare und Buchungen: mit echten Test-Eingängen bis ins Postfach oder CRM
- Darstellung: auf Smartphone, Tablet und Desktop
- Ladezeit: Core Web Vitals der wichtigsten Seitentypen
- Strukturierte Daten: mit dem Test für Rich-Suchergebnisse von Google3
- Tracking und Consent-Banner: Greifen Einwilligung und Tracking so, wie es deine Datenschutzerklärung beschreibt?
7. Go-live
Lege den Go-live in eine Zeit mit wenig Traffic, das rät auch Google.1 Ein Freitagnachmittag ist ein schlechter Termin, weil Fehler dann bis Montag liegen bleiben.
Am Tag selbst aktivierst du die Weiterleitungen, entfernst Passwortschutz und noindex-Anweisungen der Staging-Phase, spielst die robots.txt der Live-Website ein und reichst die neue XML-Sitemap in der Search Console ein. Kleine und mittelgroße Websites ziehen laut Google am besten komplett auf einmal um.1
8. Monitoring nach dem Relaunch
Bei mittelgroßen Websites dauert es laut Google einige Wochen oder länger, bis die neuen URLs die alten in der Suche ersetzen. Die Sichtbarkeit kann in dieser Zeit schwanken.1 Beobachte in den ersten Wochen:
- wie viele URLs der neuen Sitemap indexiert sind
- 404-Fehler und fehlerhafte Weiterleitungen in der Search Console und in den Server-Logs
- Klicks, Positionen und Anfragen im Vergleich zur Ausgangsmessung
Die Weiterleitungen bleiben laut Google mindestens ein Jahr aktiv, aus Nutzersicht am besten dauerhaft.1
SEO beim Relaunch: Weiterleitungen, Indexierung, Tracking
Ob ein Relaunch Rankings kostet, entscheidet sich an wenigen technischen Punkten. Bei größeren Websites oder einem Domainwechsel lohnt es, die Migration von einer SEO-Agentur begleiten zu lassen.
Weiterleitungen beim Relaunch: jede alte URL 1:1 per 301
Herzstück der Relaunch-SEO ist die Weiterleitungstabelle. Sie ordnet jeder alten URL die neue URL mit dem passenden Inhalt zu. Google empfiehlt serverseitige, dauerhafte Weiterleitungen mit den Statuscodes 301 oder 308.1 Ein 302 gilt als vorübergehend und ist für Google kein Signal dafür, dass die neue URL die kanonische ist.4
Linkkraft geht dabei laut Google nicht verloren: Permanente Weiterleitungen haben keine negativen Auswirkungen auf den PageRank. Vermeide aber Ketten. Der Googlebot folgt zwar bis zu zehn Weiterleitungen hintereinander, Google empfiehlt trotzdem die direkte Weiterleitung zum endgültigen Ziel.1
| Alte URL | Neue URL | Status | Hinweis |
|---|---|---|---|
| /leistungen/webdesign.html | /webdesign/ | 301 | gleicher Inhalt, neue Struktur |
| /ratgeber/homepage-tipps/ | /ratgeber/website-planen/ | 301 | Inhalt zusammengeführt |
| /kontakt.php | /kontakt/ | 301 | Ziel-URL auch in Anzeigen ändern |
| /news/messe-2017/ | entfällt | 410 | kein Nachfolger, Inhalt veraltet |
Keine Sammelweiterleitung auf die Startseite
Verlockend ist die Abkürzung, alle alten URLs ohne passendes Ziel auf die Startseite zu schicken. Google rät davon ab: Viele alte URLs auf ein einzelnes, unpassendes Ziel wie die Startseite umzuleiten, kann Nutzer verwirren und als Soft-404 gewertet werden.1
Seiten ohne Nachfolger liefern auf der neuen Website den Statuscode 404 oder 410. Hast du mehrere alte Seiten zu einer neuen zusammengeführt, dürfen alle alten URLs auf diese Seite zeigen.1 Prüfe auch Plugins, die jede unbekannte URL automatisch auf die Startseite umleiten.
Interne Links, Canonicals und Meta-Daten
- Interne Links zeigen direkt auf die neuen URLs statt über eine Weiterleitung. Google empfiehlt, sie anhand der URL-Zuordnung zu aktualisieren.1
- Canonicals: Jede neue Seite verweist per rel=“canonical“ auf sich selbst, mehrsprachige Websites passen auch ihre hreflang-Angaben an.1
- Meta-Daten: Title und Meta-Description rankender Seiten übernimmst du oder verbesserst sie gezielt.
- Externe Links: Bitte die wichtigsten verlinkenden Websites um eine Aktualisierung und ändere deine Profillinks sowie die Ziel-URLs laufender Werbekampagnen.1
XML-Sitemap und strukturierte Daten
Die neue XML-Sitemap enthält nur die neuen, indexierbaren URLs. Reiche sie in der Search Console ein, der Sitemaps-Bericht zeigt dann, wie viele davon indexiert sind.1 Strukturierte Daten wie Organisation, Breadcrumbs oder Produkte prüfst du während der Entwicklung mit dem Test für Rich-Suchergebnisse und nach dem Go-live in den Statusberichten der Search Console.3
noindex und robots.txt aus der Staging-Phase
Ein Klassiker: Die Staging-Umgebung war per noindex oder robots.txt gesperrt, und die Sperre geht mit live. Eine noindex-Regel weist Google an, die Seite nicht in den Suchergebnissen zu zeigen.2 Google empfiehlt deshalb, vorab eine Liste aller URLs mit noindex-Regeln anzulegen, die zum Start der Migration entfernt werden müssen, und eine fertige robots.txt für den Go-live bereitzuhalten.1
Core Web Vitals und Ladezeit
Google misst die Nutzererfahrung mit den Core Web Vitals. Als gut gelten, gemessen am 75. Perzentil der Seitenaufrufe und getrennt nach Mobilgeräten und Desktop:5
- Largest Contentful Paint (LCP) für die Ladeleistung: höchstens 2,5 Sekunden
- Interaction to Next Paint (INP) für die Interaktivität: höchstens 200 Millisekunden
- Cumulative Layout Shift (CLS) für die visuelle Stabilität: höchstens 0,1
Die Core Web Vitals fließen in Googles Rankingsysteme ein. Gute Werte garantieren aber keine Top-Positionen, die Relevanz der Inhalte geht vor.6 Wirtschaftlich zählt die Ladezeit trotzdem: In einem von Google veröffentlichten A/B-Test von Vodafone brachte ein um 31 % besserer LCP-Wert auf einer Landingpage 8 % mehr Verkäufe.7
Tracking, Consent und Search Console prüfen
Prüfe am ersten Tag, ob Webanalyse, Tag Manager, Conversion-Tracking und Consent-Banner auf allen Seitentypen arbeiten. Jeder Tag ohne saubere Daten fehlt dir im Vorher-Nachher-Vergleich. Auch die Bestätigung in der Search Console kann verloren gehen: Wer per HTML-Datei, Meta-Tag oder Google Analytics bestätigt hat, muss diese Elemente in die neue Website übernehmen.1
Adressänderung in der Search Console nur bei Domainwechsel
Das Tool zur Adressänderung brauchst du laut Google nur beim Wechsel von einer Domain oder Subdomain auf eine andere. Für den Umstieg auf HTTPS, den Wechsel zwischen www und ohne www oder neue Pfade auf derselben Domain ist es nicht nötig.1
Website-Relaunch: Kosten und Zeitplan
Was ein Relaunch kostet, hängt von Seitenzahl, Funktionen, Content und Migrationsaufwand ab. Einen Anker liefert unsere Webdesign-Preisstudie: Für eine 4-6-seitige WordPress-Website lag der Median verdeckt eingeholter Agenturangebote 2026 bei 2.800 € netto, die Spanne reichte von 1.000 bis 10.000 €. Für die Wartung lag der Median bei 49 € im Monat.
Diese Zahlen beschreiben einen Neubau. Beim Relaunch kommen Posten dazu, die in einem Neubau-Angebot nicht automatisch enthalten sind:
| Kostenblock | Was dazugehört | Wovon der Aufwand abhängt |
|---|---|---|
| Analyse und Bestandsaufnahme | URL-Inventar, Traffic- und Rankingdaten, Backlinks | Zahl der URLs, Datenlage |
| Content-Migration | Texte übernehmen, überarbeiten, zusammenführen; Bilder und PDFs umziehen | Seitenzahl, Anteil neuer Texte |
| Weiterleitungsplan und SEO-Migration | 301-Tabelle, interne Links, Meta-Daten, Sitemap, Tests | Zahl der geänderten URLs |
| Monitoring nach dem Go-live | Indexierung, Fehler, Rankings, Tracking | Größe der Website, Dauer der Betreuung |
Zeitplan: wovon die Dauer abhängt
Eine belastbare Dauer lässt sich erst nach der Bestandsaufnahme nennen. Sie hängt vor allem davon ab, wie viele Seiten migriert werden, wer die Texte liefert und wie viele Abstimmungsrunden das Design braucht. Zeitdruck kostet: Deadlines unter sechs Wochen bedeuten laut unserer Preisstudie und Projektpraxis 20-40 % Aufschlag.
Plane außerdem Begleitung nach dem Go-live ein, bis Google die neuen URLs verarbeitet hat.1
Typische Fehler beim Relaunch
- Kein Weiterleitungsplan: Alte URLs laufen ins Leere oder pauschal auf die Startseite.
- Die Staging-Sperre geht mit live: noindex oder robots.txt blockieren die neue Website.
- Keine Ausgangsmessung: Ohne Vorher-Werte lässt sich der Erfolg nicht belegen.
- Rankende Inhalte gestrichen: Kürzere Texte sehen aufgeräumt aus, verlieren aber Suchbegriffe, über die die Seite gefunden wurde.
- Alles auf einmal: Domain, CMS, Struktur und Design wechseln gleichzeitig, Fehlerursachen sind dann schwer zu finden.
- Dateien und Tracking vergessen: PDFs liefern Fehlerseiten, Conversions fehlen in der Statistik.
Website-Relaunch Checkliste
Alle Punkte aus Ablauf und SEO zum Abhaken, sortiert nach Projektphase:
Vor dem Relaunch
- alle URLs, Dateien und Backlinks erfasst
- Ausgangswerte gemessen: Besucher, Anfragen, organische Klicks, Ladezeit
- Ziele und KPIs schriftlich festgelegt
- Content-Inventar mit Entscheidung je Seite
- Weiterleitungstabelle alt zu neu, 1:1 und ohne Ketten
- Staging-Umgebung per Passwort geschützt
Kurz vor dem Go-live
- Weiterleitungen per URL-Liste getestet
- Formulare, Tracking und Consent-Banner getestet
- Titles, Meta-Descriptions, Canonicals und strukturierte Daten geprüft
- Core Web Vitals der wichtigsten Seitentypen gemessen
- noindex-Liste und Live-robots.txt vorbereitet
Am Tag des Go-live
- Weiterleitungen aktiv, Passwortschutz und noindex entfernt
- robots.txt der Live-Website geprüft
- neue XML-Sitemap in der Search Console eingereicht
- bei Domainwechsel: Adressänderung in der Search Console eingereicht
- Profillinks, Anzeigen-URLs und Unternehmensprofile aktualisiert
Nach dem Relaunch
- Indexierung, 404-Fehler und Weiterleitungen in der Search Console beobachten
- Positionen, Klicks und Anfragen mit den Ausgangswerten vergleichen
- wichtige externe Links auf die neuen URLs umstellen lassen
- Weiterleitungen mindestens ein Jahr aktiv lassen
Häufige Fragen zum Website-Relaunch
Was ist der Unterschied zwischen Website-Relaunch und Website-Redesign?
Ein Redesign überarbeitet vor allem die Gestaltung, Struktur und URLs bleiben weitgehend gleich. Ein Relaunch baut Struktur, Inhalte, Technik und Design neu auf und ändert dabei oft URLs, CMS oder Domain.
Wie lange dauert ein Website-Relaunch?
Das hängt von Seitenzahl, Content-Lieferung und Abstimmungsrunden ab und lässt sich erst nach der Bestandsaufnahme seriös schätzen. Nach dem Go-live dauert es bei mittelgroßen Websites laut Google einige Wochen oder länger, bis die neuen URLs die alten in der Suche ersetzen.1
Was kostet ein Website-Relaunch?
Als Anker dient unsere Webdesign-Preisstudie 2026: Eine 4-6-seitige WordPress-Website kostete bei Agenturen im Median 2.800 € netto. Beim Relaunch kommen Analyse, Content-Migration, Weiterleitungsplan und Monitoring dazu.
Verliere ich durch einen Relaunch meine Google-Rankings?
Vorübergehende Schwankungen sind laut Google normal, bis die neuen URLs verarbeitet sind.1 Das Risiko dauerhafter Verluste senkst du mit einem 1:1-Weiterleitungsplan per 301, übernommenen Inhalten rankender Seiten und einer Go-live-Prüfung von noindex, robots.txt und Sitemap.
Brauche ich beim Relaunch die Adressänderung in der Search Console?
Nur, wenn du die Domain oder Subdomain wechselst. Für den Umstieg auf HTTPS oder neue Pfade auf derselben Domain ist das Tool laut Google nicht nötig.1
Du willst deinen Relaunch nicht allein stemmen? Sprich mit unserer Webdesign-Agentur in Berlin. In einer kostenlosen Beratung klären wir, ob für deine Website ein Redesign reicht oder ein Relaunch nötig ist.
Quellen
- Google Search Central: „Website migrieren“ (zuletzt aktualisiert 09.09.2026), developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/site-move-with-url-changes, abgerufen am 09.10.2026 ↩
- Google Search Central: „Sichtbarkeit von Inhalten in der Google Suche definieren“ (zuletzt aktualisiert 31.12.2025), developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/control-what-you-share, abgerufen am 09.10.2026 ↩
- Google Search Central: „Einführung in die Funktionsweise von Markup für strukturierte Daten“ (zuletzt aktualisiert 18.12.2025), developers.google.com/search/docs/appearance/structured-data/intro-structured-data, abgerufen am 09.10.2026 ↩
- Google Search Central: „Weiterleitungen und die Google Suche“ (zuletzt aktualisiert 20.04.2026), developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/301-redirects, abgerufen am 09.10.2026 ↩
- web.dev (Google): „Web Vitals“ (zuletzt aktualisiert 31.10.2024), web.dev/articles/vitals, abgerufen am 09.10.2026 ↩
- Google Search Central: „Nutzerfreundlichkeit von Seiten in den Google-Suchergebnissen“ (zuletzt aktualisiert 24.09.2026), developers.google.com/search/docs/appearance/page-experience, abgerufen am 09.10.2026 ↩
- web.dev (Google): „Vodafone: Eine Verbesserung des LCP um 31 % steigerte den Umsatz um 8 %“ (veröffentlicht 17.03.2021), web.dev/case-studies/vodafone, abgerufen am 09.10.2026 ↩